Aluminium in einem spektakulären Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage

Weltweit ist beim Aluminium ein spektakuläres Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage zu beobachten. Dies ist vor allem auf den enormen globalen Energie- und Strombedarf zurückzuführen.

Insbesondere das „leichte“ Aluminium ist derzeit sehr gefragt. Man denke beispielsweise an den Einsatz in der Automobilindustrie, wo Eisen und Stahl zunehmend durch Aluminium ersetzt werden. Dies lässt sich derzeit vor allem bei Elektroautos beobachten, da das geringere Gewicht dort noch einen gewissen Ausgleich für die deutlich schwereren Akkupakete schaffen kann.

Das Aluminiumangebot steht unter erheblichem Druck. Die Herstellung – genauer gesagt die Umwandlung von Bauxit in Aluminium – ist mit einem enormen Stromverbrauch verbunden. Es überrascht nicht, dass China der größte Produzent dieses Metalls ist. Dort kann der Energiebedarf jedoch manchmal nicht gedeckt werden. Dies führt gelegentlich sogar zu Stromausfällen.

Aus diesem Grund wurden Maßnahmen ergriffen, um den Energieverbrauch zu senken. Wie andere Branchen auch muss die Aluminiumindustrie ihre Produktion drosseln. Infolgedessen hatChina begonnen, in großem Umfang Halbfertigprodukte zu importieren.

Auchin der EU sind die Strompreise in die Höhegeschossen. Viele Hüttenwerke entscheiden sich dafür, die Produktion zu drosseln, um Kosten zu sparen. Die Folge ist, dass der Aluminiumpreis auch hier auf ein Rekordhoch gestiegen ist.

Insgesamt herrscht eine sehr angespannte Marktlage. Wer über große Lagerbestände verfügt, ist derzeit der König im Aluminiumgeschäft.

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