Von der Werft in Palermo zu neuen Rohstoffen dank Krommenhoek Metals

Palermo. Eine jahrhundertealte Hafenstadt auf Sizilien, in der die Temperaturen im Sommer stark ansteigen. Herrlich für Urlauber. Weitaus anspruchsvoller jedoch, wenn man dort zwei Schiffspropeller aus Aluminiumbronze mit einem Gewicht von jeweils 46.000 Kilo zerkleinern, abtransportieren und recyceln muss. Zusammen 92 Tonnen CuNiAl, und keiner der beiden passt in einen Seecontainer.

Sicheres Arbeiten auf einer Werft unter der sizilianischen Sonne

Aufgrund der hohen Temperaturen begannen unsere Mitarbeiter jeden Tag früh am Morgen mit der Arbeit. So musste die schwerste Arbeit nicht zur heißesten Tageszeit unter der sengenden sizilianischen Sonne verrichtet werden. Denn ganz gleich, wie groß die Schrauben und wie außergewöhnlich der Auftrag auch sein mag: Bei der Sicherheit machen wir keine Abstriche.

Krommenhoek ist nicht ohne Grund VCA-zertifiziert für sicheres, gesundes und umweltbewusstes Arbeiten. Diese Zertifizierung ist genau auf diese Art von Arbeit zugeschnitten: spezialisierte Aufträge vor Ort beim Auftraggeber. Unsere Unternehmensprozesse sichern wir zudem durch unser nach ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem ab.

46.000 Kilo pro Schiffsschraube: Wie transportiert man das?

Eine 46.000 Kilo schwere Schiffsschraube kann man nicht einfach so hochheben und in einen Container laden. Die Lösung begann daher direkt auf der Werft. Unsere Mitarbeiter sägten die einzelnen Schraubenblätter vor Ort ab. So zerlegten wir die riesigen Schiffsschrauben Schritt für Schritt in Teile, die von der Größe her für den Transport per Seecontainer geeignet waren.

Beim Transport der schweren Teile konnten wir anschließend den Baustellenkran einsetzen. Damit hoben wir die abgesägten Teile kontrolliert an und luden sie sicher in die Container. Bei Teilen dieser Größe ist das keine Nebensache. Das Sägen, Heben, Transportieren und Verladen muss man also als Ganzes vorbereiten und kontrolliert durchführen.

Von Palermo nach Rotterdam: 92 Tonnen Metall auf Reisen

Nachdem die Schiffsschrauben verkleinert und die schweren Teile sicher in den Seecontainern verstaut worden waren, konnte die nächste Phase beginnen: der Transport von Sizilien in die Niederlande. Die Container mit insgesamt 92.000 Kilogramm CuNiAl wurden von Palermo aus in Richtung Rotterdam verschifft. Damit war die Arbeit für Krommenhoek Metals jedoch noch nicht beendet, denn auch die weitere Logistik und Verarbeitung sind Teil des Prozesses, den wir für unseren Auftraggeber organisieren.

Und genau hier ändert sich die Perspektive. Für die Werft hatten die beiden riesigen Schiffsschrauben nämlich ihre Funktion verloren. Für uns stellen sie nach wie vor 92 Tonnen wertvolles Metall dar. CuNiAl ist nicht umsonst eine Aluminium bronze-Kupferlegierung, die unter anderem für Schiffsschrauben verwendet wird. Nach Ablauf der ersten Lebensdauer eines solchen Propellers bleiben die Metalle, aus denen die Legierung besteht, wertvolle Rohstoffe. Die Reise endete daher nicht in Rotterdam.

Der Rohstoff kommt ein zweites Mal zum Einsatz: von CuNiAl zur Schmelzanlage

Von Rotterdam aus gelangt die Aluminiumbronze in die Schmelzanlage. Dort wird das Material zu neuem Metall eingeschmolzen. Und genau darum geht es letztendlich beim Metallrecycling. Das Metall, das einst zur Herstellung dieser riesigen Schiffsschrauben benötigt wurde, ist nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer nicht verschwunden. Es ist immer noch da.

Für Krommenhoek Metals ist ein alter Schiffsschrauben daher kein Endprodukt, das zu Abfall geworden ist. Wir betrachten das darin enthaltene Material und dessen nächste Verwendungszweck. Zunächst 46 Tonnen Schiffsschrauben, dann wieder Rohstoff. Bei zwei Schrauben handelt es sich in diesem Projekt um 92 Tonnen Material, das wieder seinen Weg in die Metallindustrie findet. Der Rohstoff kommt somit ein zweites Mal zum Einsatz – das ist gut für die Umwelt!

Von der Werft bis zur Schmelzhütte: Ein einziger Ansprechpartner, der alles regelt

Ein internationales Recyclingprojekt wie dieses erfordert mehr als nur Kenntnisse über Metallpreise. Folgende Aspekte müssen berücksichtigt werden:

  • die Arbeiten und die Sicherheit vor Ort
  • die erforderliche Ausrüstung
  • die Verkleinerung der Objekte
  • die Hebearbeiten und die Beladung
  • der Transport und die dazugehörigen Unterlagen
  • der endgültige Bestimmungsort des Materials

Genau hier kann Krommenhoek seinen Auftraggebern die Arbeit abnehmen. Wir kaufen dabei nicht nur das frei werdende Metall auf, sondern denken auch mit darüber nach, wie man 92 Tonnen sicher von einer Werft in Südeuropa zum nächsten Bestimmungsort transportieren kann.

In Palermo haben wir das Projekt von Anfang bis Ende übernommen. Unsere Mitarbeiter führten die Arbeiten vor Ort durch, machten die Schiffsschrauben transportfähig, setzten den Werftkran ein, um die schweren Teile sicher zu verladen, und organisierten anschließend die weitere logistische Abwicklung. Für den Auftraggeber war das Ergebnis klar: ein professionell durchgeführtes Projekt, ohne sich um den Abtransport und die Entsorgung von 92 Tonnen Metall kümmern zu müssen. Nach fast zwei Wochen konnten unsere Mitarbeiter die Werft in Palermo verlassen. Der Auftraggeber war zufrieden, die Arbeiten wurden sicher abgeschlossen und zwei riesige Schiffsschrauben waren auf dem Weg zu ihrem nächsten Bestimmungsort.

Alte Bronzeschiffspropeller entsorgen oder recyceln?

Zwei 46 Tonnen schwere Schiffsschrauben, die auf einer Werft in Palermo verkleinert, sicher per Seecontainer nach Rotterdam transportiert und schließlich effizient recycelt wurden. Auf ein solches Projekt sind wir stolz. Nicht so sehr wegen des Umfangs, sondern wegen der Art und Weise, wie unsere Mitarbeiter es umgesetzt haben: früh beginnen, durchdacht arbeiten und nach fast zwei Wochen die Werft sicher hinter sich lassen.

Gibt es bei Ihrer Werft, Reederei oder Ihrem maritimen Unternehmen etwas Ähnliches? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, dann schauen wir gemeinsam, was erforderlich ist. Wenn Sie zunächst wissen möchten, um welches Material es sich handelt, schauen Sie sich unsere Seite über alte Schiffsschrauben an. Sie können uns auch über unseren WhatsApp-Service ein Foto schicken.

Denn Metall ist für uns kein Abfall. Es ist ein Rohstoff für das nächste Mal.

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