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Welche Metalle sind in einem Katalysator enthalten?

Ein Katalysator enthält drei Edelmetalle: Platin, Palladium und Rhodium. Sie befinden sich in sehr geringen Mengen auf einer porösen Beschichtung, die auf einer keramischen oder metallenen Wabenstruktur in einem Stahlgehäuse aufgebracht ist. Genau diese drei Metalle machen einen gebrauchten Katalysator wesentlich wertvoller, als die meisten Menschen denken.

Bei Krommenhoek Metals dreht sich alles um Katalysatoren für PKWs, LKWs und industrielle Prozesse sowie um Partikelfilter. Dabei bestimmen wir nicht nach Gefühl, was darin enthalten ist, sondern vermessen den gesamten Katalysator sorgfältig.

Was steckt in einem Katalysator? Von außen nach innen

Ein Katalysator besteht aus vier Schichten, die von außen nach innen wie folgt angeordnet sind:

  • Gehäuse: ein hitzebeständiger Mantel aus Stahl oder Edelstahl, der Teil des Abgassystems ist.
  • Träger: ein Monolith, meist aus Keramik auf Cordierit-Basis, manchmal aus Metall, der aus Tausenden kleiner Kanäle besteht.
  • Washcoat: eine poröse Schicht an den Wänden dieser Kanäle, die unter anderem aus Aluminiumoxid besteht.
  • Edelmetalle: Platin, Palladium und Rhodium, fein verteilt über diesen Washcoat.

Diese Wabenform hat übrigens einen Zweck. Die Tausenden von Kanälchen vergrößern nämlich die Kontaktfläche enorm, sodass bereits wenige Gramm Edelmetall ausreichen, um mit großen Mengen an Abgas zu reagieren.

Die meisten Seiten zum Thema Katalysatoren lassen den Washcoat außer Acht und springen von der Keramikwabe direkt zu den Edelmetallen. Das ist schade, denn gerade diese Schicht verbindet die beiden. Die Edelmetalle liegen nämlich nicht auf der Keramik, sondern befinden sich in den Poren der darauf befindlichen Beschichtung. Deshalb sagt das Gewicht eines Katalysators wenig über dessen Wert aus, und deshalb ist eine fachgerechte Aufbereitung so wichtig, um die Metalle ordnungsgemäß zu gewinnen.

Ein Katalysator filtert nicht, er wandelt um

Ein Katalysator hält keine Schadstoffe zurück wie ein Filter. Er beschleunigt chemische Reaktionen, bei denen diese Stoffe umgewandelt werden:

  • Kohlenmonoxid wird zu Kohlendioxid oxidiert
  • Unverbrannte Kohlenwasserstoffe werden hauptsächlich in Kohlendioxid und Wasser umgewandelt
  • Stickoxide werden reduziert, wobei unter anderem Stickstoff entsteht

Jedes Metall hat in einem Katalysator seine eigene Funktion. Platin sorgt vor allem für die Oxidation von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen und wird sowohl in Benzin- als auch in Dieselfahrzeugen eingesetzt. Palladium hat eine ähnliche Funktion, kommt jedoch vor allem in Katalysatoren von Benzinfahrzeugen vor. Rhodium erfüllt eine andere Rolle: Dieses Edelmetall trägt zur Reduktion von Stickoxiden bei und wird vor allem in Benzinkatalysatoren verwendet.

Platin, Palladium und Rhodium gehören alle drei zu den teuersten Edelmetallen der Welt. Von diesen dreien ist Rhodium das seltenste.

Sind darin ausschließlich Edelmetalle enthalten?

Nein. Die Washcoat-Schicht eines Katalysators besteht aus Metalloxiden, und je nach System sind darin auch Stoffe wie Ceroxid enthalten. Bestimmte Katalysatoren mit Stickoxidspeicher enthalten darüber hinaus Verbindungen mit Barium. Für die Funktion sind diese Materialien unverzichtbar, doch für den Recyclingwert sind vor allem Platin, Palladium und Rhodium von Bedeutung.

Was ist der Unterschied zwischen einem Benzin- und einem Dieselkatalysator?

Äußerlich sehen sie sich ähnlich, innerlich unterscheiden sie sich jedoch völlig. Ein Benzinkatalysator enthält in der Regel alle drei Metalle, wobei Rhodium für die Stickoxide zuständig ist. In einem Dieselkatalysator kommt häufiger Platin zum Einsatz, manchmal in Kombination mit Palladium. Ein Dieselmotor verfügt zudem oft über einen Rußfilter, der jedoch ein separates Bauteil mit eigener Aufbereitung ist.

Der Edelmetallgehalt variiert je nach Fahrzeug

Hier machen viele Artikel den Fehler, feste Zahlen anzugeben. In einem PKW-Katalysator handelt es sich in der Regel um insgesamt einige Gramm Edelmetall, aber eine feste Zahl gibt es nicht. Die Menge und das Verhältnis hängen ab von:

  • der Motortyp und der Hubraum
  • Benzin, Diesel oder Hybrid
  • das Fahrzeugmodell und das Baujahr
  • die Abgasnorm und der Katalysatortyp

Deshalb führen wir stets eine Messung durch, anstatt eine Schätzung vorzunehmen – und zwar mittels einer RFA-Analyse auf Basis der Seriennummer auf dem Gehäuse. Diese Messung ist übrigens kostenlos, auch bei nur wenigen Stückzahlen. Ab 50 Stück kommen wir mit dem RFA-Messgerät zu Ihnen, sodass Sie jederzeit live dabei zusehen können. Wie sich der Preis im weiteren Verlauf zusammensetzt, erfahren Sie hier.

Ein gebrauchter Katalysator ist ein Rohstoff, kein Abfall

Die Edelmetalle gehen beim Gebrauch nicht verloren. Die Wirksamkeit nimmt zwar durch Verschmutzung, Hitze und Beschädigungen ab, aber das Metall selbst lässt sich weiterhin zurückgewinnen. Das erklärt auch, warum Katalysatoren für Diebe interessant sind: Sie haben immer noch einen Wert. Dieselben Metalle findet man übrigens auch in Leiterplatten von Computern und Servern.

Unser Tipp: Geben Sie Ihren Katalysator bei einem Unternehmen ab, das Mitglied der Metallrecycling-Föderation ist. Krommenhoek Metals ist dort Mitglied. So läuft es bei uns ab:

  1. Schicken Sie ein Foto der Seriennummer per WhatsApp oder E-Mail
  2. Sie erhalten einen Preisvoranschlag auf der Grundlage der aktuellen Edelmetallpreise.
  3. Geben Sie die Ware an einem unserer Standorte in Rotterdam oder Wateringen ab – an jedem Werktag oder am Samstagvormittag, ohne Terminvereinbarung.
  4. Bei größeren Mengen holen wir die Abfälle ab oder stellen einen Container bereit
  5. Die Auszahlung erfolgt in bar, über „Tikkie Terug“ oder per Direktüberweisung.

Häufig gestellte Fragen zum Inhalt und zum Recycling von Katalysatoren

Wie viel Platin ist genau in einem Katalysator enthalten?

Das hängt vom jeweiligen Fahrzeug und der jeweiligen Ausführung ab und lässt sich nicht aus dem Gewicht ableiten. Die einzige Möglichkeit, dies sicher festzustellen, ist eine Messung anhand der Seriennummer.

Kann ich einen Katalysator einfach so abgeben?

Ja, du kannst ohne Termin vorbeikommen. Bring bitte einen gültigen Ausweis mit, das ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben, sowie deine Bankkontonummer, falls du die Auszahlung per Banküberweisung wünschst.

Könnt ihr auch industrielle Katalysatoren verarbeiten?

Ja. Neben Katalysatoren aus PKWs und LKWs verarbeiten wir auch industrielle Katalysatoren und Partikelfilter. Bei größeren Mengen organisieren wir eine Abholung vor Ort oder stellen einen Container bereit.

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